SG I bleibt perfekt, Damen haben das Nachsehen

Am vergangenen Samstag ging die aktuelle Saison 2017/2018 für die Mannschaften des VBC Haßloch zu Ende. Leider lief nicht alles so, wie geplant.

SG REHAmed Südpfalz II – VBC Haßloch 0:3 (11:25 22:25 18:25)
Den Start machte das Team von Trainer Andreas Rühl. Die erste Damenmannschaft gastierte bei der SG REHAmed Südpfalz und konnte erneut an die starken Leistungen der letzten Wochen anschließen. Bis auf den zweiten Satz war der Sieg nicht gefährdet, klar überrollten die jungen Frauen des VBC die Gastmannschaft. „Im zweiten Satz haben wir die Zügel zu locker gelassen, konnte aber das Ergebnis nochmal drehen“, so Rühl, „letztlich bleibt aber ein klarer 3:0 Sieg.“ Leider konnten die Damen den Vizeplatz der Pfalzliga trotz des klaren Siegs nicht verteidigen. Verfolger SG Steinwenden-Weilerbach konnte die letzten beiden Heimspiele gegen Landau (nicht Antritt) und Tabellenführer SG Heiligenstein/Germersheim klar mit jeweils 3:0 gewinnen. Dadurch hat die SG Steinwenden-Weilerbach nun einen Sieg vor dem VBC Vorsprung und übernimmt trotz Punktegleichheit den zweiten Tabellenplatz hinter der SG Heiligenstein/Germersheim. „Die Top 3 Mannschaften schließen die Runde alle mit 41 Punkten ab. Heiligenstein/Germersheim mit dem besseren Satzverhältnis, Steinwenden-Weilerbach mit dem besseren Siegverhältnis“, sagte Trainer Rühl enttäuscht. „Wirklich schade, dass mein Team trotz der überragenden Leistung der letzten Wochen sich nicht mit dem Relegationsplatz belohnen kann.“

VSC Spike Guldental – SG Speyer/Haßloch 2:3 (25:15; 28:26; 20:25; 25:27; 14:16)
Spannend verlief der Spieltag des amtierenden VRRP Verbandsliga Süd Meisters. Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft TSV Speyer und VBC Haßloch gastierte beim zweitplatzierten VSC Spike Guldental. Die Marschrichtung zum 16 Sieg im 16 Spiel war klar formuliert, doch in den ersten zwei Sätzen sah es nicht nach einem perfekten Saison Ende aus. Bereits im ersten Satz startete der VSC stark. Mit gekonnten Aufschlägen brachten man die Gäste aus Haßloch und Speyer in der Annahme ins wanken, wodurch ein vernünftiger Spielaufbau kaum möglich war. Das Team von Trainer Hans Scherbarth zeigte in dieser Phase des Spiels zu wenig Selbstbewusstsein, es fehlten Mut, Beweglichtkeit und die erforderliche Aggressivität. Es folgte der klare Verlust des ersten Satzes. Im zweiten Satz steigerte sich die SG jedoch deutlich. Viel aktiver agierte das Team nun, wesentlich stabiler funktionierte die Annahme, was das Spiel der SG deutlich unterstütze. Nun ergab sich der zuvor prophezeite Schlagabtausch. Beide Mannschaften kämpften um jeden Punkt, keine wollte klein bei geben. Kurzzeitig konnte die SG, auch aufgrund vermehrter kleiner Fehler auf der Gastgeberseite, einen Dreipunktevorsprung zum 20:17 aufbauen. Leider ließ auch Guldental nichts anbrennen, und konnte nach kurzer Aufholphase im Zielspurt knapp die SG erneut überholen. Im dritten Satz merkte man den Gastgebern den Kraftakt des zweiten Satzes an, wodurch sich Scherbarths Team endlich komplett zurück ins Spiel bringen konnte. Ungefährdet schaffte es die SG zum anschließenden Satzgewinn. Leider konnte die SG aber das vorgelegte Tempo nicht halten. So verfiel die Gastmannschaft zu Beginn des vierten Satzes wieder in ähnliche Muster wie im ersten Satz. Durch einen gezielten Wechsel durch Trainer Scherbarth wurde versucht die Mannschaft erneut wachzurütteln. Aufgrund der gezielten und druckvollen Aufschläge von André Berg konnte der VSC unter Druck und die SG wieder geweckt werden. Völlig überraschend für die Gastgeber schaffte die SG das Spiel zu drehen und gewann in einer dramatischen Schlussphase knapp den vierten Satz zum Ausgleich. Der Krimi musste also im Tie-Break enden. Erneut kämpften beide Mannschaften um jeden Punkt. Guldental konnte im letzten Drittel eine drei Punkte Führung zum 13:10 aufbauen. Überraschenderweise zeigte Guldental nun Nerven und kam am Block des Gästeteams nun nicht mehr vorbei. Punkt um Punkt holte so die SG auf, mehr und mehr brach der VSC im Endspurt zusammen und die SG schaffte die Saison perfekt zu beenden. „Was für ein Spiel, aber vor allem was für eine Saison für unser Team. Wir können Stolz auf die gezeigte Leistung sein, aber müssen für die nächste Saison in der Rheinland-Pfalz Liga noch eine Schippe drauf packen“, so Trainer Scherbarth zufrieden nach dem Spiel.

TV Dienheim – SG Speyer/Haßloch II 3:0 (25:21; 25:16; 25:17)
Das letzte Spiel am Samstag bestritt die zweite Mannschaft der SG Speyer/Haßloch. Leider konnte das Team um Trainer Jürgen Heindl zu keiner Zeit des Spiels an die Leistungen des letzten Wochenendes anknüpfen und hatte keine Chance gegen die überlegenen Drittplatzierten TV Dienheim. „Schade, wir konnten in dieser Saison zu keinem Zeitpunkt eine konstante Leistung zeigen. Leider konnten wir so unser Saisonziel Klassenerhalt nicht erreichen“, sagte ein enttäuschter Trainer Heindl. Die SG Speyer/Haßloch II muss somit nächstes Jahr wieder in der Pfalzliga ans Netz gehen.