
Am Samstag, den 18.4.2026 ereignete sich ein hochspannender Krimi in der Goldberghalle in Lingenfeld. Touche deluxe Haßloch trat gegen die Volleybären Lingenfeld an, um den Klassenerhalt zu sichern.
Die Saison verlief verletzungsbedingt nicht optimal, sodass wir erst in der Rückrunde begonnen haben, auf A-Klasse-Niveau mitzuspielen. Ab Januar 2026 gingen die Spiele meist sehr knapp aus – leider oft zu unserem Nachteil. Vielleicht das Motto des gesamten Spielzyklus: Knapp daneben ist auch vorbei.
So standen wir am letzten Spieltag auf dem vorletzten Platz und mussten in die Relegation. Die jungen, motivierten Volleybären aus Lingenfeld sollten unsere Gegner sein. Wir reisten zu acht an und hatten sogar einen Fan im Gepäck (Danke, Tobi <3). Für ihn hat sich die Reise auf jeden Fall gelohnt.
Volleyball auf hohem Niveau, mit langen Ballwechseln, spannenden Aufholjagden und ausgezeichneten Abwehraktionen, prägten das gesamte Spiel. Kein Ball wurde verloren gegeben, auf beiden Seiten wurde bis zum Äußersten gekämpft. Am Ende verloren wir den ersten Satz knapp mit 23:25 – trotzdem alles noch im grünen Bereich.
Im Durchschnitt waren wir sicher zehn Jahre älter als unsere Gegner. Da sollte es doch kein Problem sein unsere Bonusjahre in einen Erfahrungsvorteil umzuwandeln. Und so machten wir es: Im zweiten Satz gingen wir direkt in die Offensive, setzten die „Bärchen“ unter Druck und gewannen mit 25:21 recht souverän.
Auch der dritte Satz gehörte uns – allerdings wieder nur ganz knapp mit 25:23. Das bedeutete: Wir hatten es selbst in der Hand. Nur noch ein Satzgewinn, und der Klassenerhalt wäre geschafft gewesen. Schön wär’s gewesen.
Wie schon erwähnt, zog sich das Motto des knappen Verlierens durch das ganze Jahr 2026 – so auch im vierten Satz, den wir erneut mit 23:25 abgeben mussten. Also musste die Entscheidung im fünften Satz fallen: Tie-Break, Hochspannungsfinale.
Um es kurz zu machen: Wir kämpften uns bis zum Matchball Punkt für Punkt voran, verloren diesen jedoch und schafften es nicht, einen kühlen Kopf zu bewahren. Mit 15:17 entschieden die Gegner den letzten Satz für sich und sicherten sich damit den Aufstieg in die A-Klasse.
Wir hingegen werden in der nächsten Saison in der B-Klasse antreten. Wer weiß, wofür es gut ist. Die Enttäuschung hielt sich letztlich in Grenzen – wir blicken positiv nach vorn und hoffen, in der kommenden Saison an der Spitze der B-Klasse mitspielen zu können.
Also: Alles gut – trotz Abstieg.
Dabei waren: Anne, Christine, Constanze, Mannfred, Marcus, Rainer, Thiago, Valentina

