H1: Arbeitssieg in Hainfeld

Mit 10 Mann machten wir uns am Sonntagmorgen nach Hainfeld auf. Das Ziel war ein klares 3:0, um die kleine Chance auf den Aufstieg zu wahren. Im ersten Spiel konnten wir unseren Mitkonkurrenten Germersheim beobachten, der bis auf kleinere Schwierigkeiten im zweiten Satz einen souveränen Sieg einfuhr.

Allerdings schienen alle Warnungen den Gegner nicht zu unterschätzen kein Gehör gefunden zu haben. Unsere Annahme hatte Probleme mit den Aufschlägen, das Zuspiel kam selten an und die Angreifer machten viele einfache Fehler. Eine frühe Auszeit bei 2:5 half auch nicht wirklich. Hainfeld spielte das was sie spielen können und es reichte um uns auf Abstand zu halten. Erst gegen Ende des Satzes und zwei Wechseln kamen wir nochmal auf 20:19 ran. Doch für mehr sollte es nicht reichen. Der Satz ging mit 25:20 an den Gegner.

Enttäuscht über unsere Leistung, mit einer deutlichen Ansprache von unserem Trainer Serdar und mit dem dritten Steller an diesem Tag starteten wir in den 2. Satz. Anfangs war es noch relativ eng, doch dann setzten wir uns durch eine Aufschlagserie von Jonathan Milleck auf 20:9 ab. Es passierte nicht mehr viel und wir gewannen den Satz mit einer soliden Leistung 25:10.

Der dritte Satz verlief ähnlich. Ein früher Vorsprung verschaffte uns Sicherheit und mit Laurits Pasda hatten wir einen Angreifer, der aus fast allen Bällen die er bekam einen Punkt machte. Über 14:7, 17:8 und 23:12 gewannen wir 25:14.

Jetzt hieß es nochmal konzentrieren, um das Spiel für uns zu entscheiden. Hainfeld hatte nicht mehr viel entgegen zu setzen und so gewannen wir auch den vierten Satz 25:16.

Fazit:
Wir haben eine Blamage vermieden, allerdings können wir mit der spielerischen Leistung und vor allem mit der Einstellung nicht zufrieden sein. Immer wenn wir gegen schwächere Gegner spielen haben wir Probleme. Das Spiel scheint schon vor Anpfiff gewonnen und es wird dann nur mit halber Kraft gespielt. Bis zum nächsten Heimspiel gibt es also noch einiges zu verbessern, um zumindest in der Heimtabelle erster zu bleiben.